Das V.Töne Holzbläserquintett

Das V steht sowohl für die römische 5 und damit für ein Quintett als auch für V wie Vorarlberg. Die fünf jungen Musikerinnen und Musiker, allesamt in Vorarlberg geboren und aufgewachsen, konnten schon in jungen Jahren als Einzelne eine Vielzahl an Preisen in den jeweils wichtigsten Instrumentalwettbewerben gewinnen und lernten sich dabei kennen und schätzen.

Inzwischen haben alle eine steile professionelle Karriere eingeschlagen, studieren und perfektionieren ihr Können an den Musikhochschulen in Nürnberg und Wien. Neben ihrem Studium sind sie bereits in Orchester-(akademien) tätig und spielen in Klangkörpern wie dem Symphonieorchester Vorarlberg, den Nürnberger Symphonikern, der Staatskapelle Dresden, den Münchner Philharmonikern sowie den Wiener Symphonikern.

Die Freude am gemeinsamen Musizieren qualitativ hochwertiger Musik ist bei diesem Ensemble sicher die ursächliche Triebfeder. Nicht unerwähnt darf aber bleiben, dass diese Freude auch mit großem Ehrgeiz und Perfektionsstreben gepaart ist. Auf ihr Können und musikalisches Verständnis vertrauend widmen sie sich mit Vorliebe Meisterwerken der Quintett-Literatur für Holzbläser.

Diese präsentierten sie bereits bei renommierten Kammermusikfestival, wie beispielsweise den Schlosskonzerten Walpersdorf in Niederösterreich, den Schattenburg Konzerten Feldkirch und dem Rheingau Musikfestival.

Beim prestigeträchtigen ARD Musikwettbewerb spielte sich das V.Töne Holzbläserquintett über eine online Vorrunde und drei Live-Runden bis ins Semifinale, was von der Jury mit zwei Sonderpreisen belohnt wurde. Seither ist das junge Ensemble Stipendiat des Jeunesse Musicales International Chamber Music Campus und arbeitet bei Meisterkursen mit diversen namhaften Ensembles.


Laura Moosbrugger

Laura Moosbrugger absolvierte am Vorarlberger Landeskonservatorium das Künstlerische Basisstudium bei Eugen Bertel und Nolwenn Bargin. Anschließend studierte sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Gisela Mashayekhi-Beer Konzertfach Querflöte und Instrumental- und Gesangspädagogik, Piccoloflöte bei Renate Linortner sowie Traversflöte bei Gertraud Wimmer. 

Neben ihrer Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Bregenz ist sie Mitglied beim Symphonieorchester Vorarlberg und dem Orchester der Synchron Stage Vienna und substituierte in Orchestern wie der Volksoper Wien, den Wiener Symphonikern und dem Wiener Kammerorchester. Ihre Kammermusiktätigkeit führte Laura zum Festival St.Gallen, zu Pro Musica Mallnitz, zur Hainburger Haydngesellschaft u.v.m.

Beim Wettbewerb Prima la musica wurde sie mit mehreren ersten Preisen und Sonderpreisen ausgezeichnet. Als Preisträgerin des Wettbewerbs des Leonard Bernstein Instituts der mdw gastierte sie 2024 in Grafenegg im Rahmen des Tonspiele Projektes des Tonkünstler Orchesters Niederösterreich. Laura ist Stipendiatin der „Live Music Now“ Stiftung von Yehudi Menuhin und war 2023 Stipendiatin des „Werner Tripp Memorial Fund“.


Anna Eberle

Anna Eberle wurde 1999 in Vorarlberg geboren, wo sie am Vorarlberger Landeskonservatorium das Jungstudium absolvierte. Seit 2020 studiert sie an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Clara Dent-Bogányi, wobei sie 2024 ihren Bachelor mit Bestnote abschloss und aktuell im Master ihr Studium fortführt.

Als Solo-Englischhornistin war sie 2024 bei den Nürnberger Symphonikern tätig und besetzt seit Januar 2025 die Akademiestelle bei den Münchner Philharmonikern. Als Substitutin war sie u.a. beim Oxford Philharmonic Orchestra und den Stuttgarter Philharmonikern zu hören.

Auch als Solistin ist die Musikerin aktiv. Unter anderem war sie 2023 nach gewonnenem Auswahlverfahren mit dem Hochschulorchester der HfM Nürnberg zu hören, sowie 2024 mit dem Matrix Orchester in Österreich.

Wettbewerbserfolge der Oboistin sind mit dem ersten Platz beim Podium Förderpreis 2020 in Liechtenstein und dem Hauptpreis beim D-Bü Wettbewerb für neue Konzertformate 2022 in Trossingen zu benennen.


Paul Moosbrugger

Paul Moosbrugger wurde 2002 in Dornbirn (Österreich) geboren. Nach dem Abschluss des Jungstudiums an der Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik in der Klasse von Francesco Negrini nahm er 2021 sein reguläres Studium an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Christoph Moser auf. Seit Herbst 2023 studiert er zusätzlich bei Gerald Pachinger an der Kunstuniversität Graz.

Er ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe, darunter der „3. Internationale Werner-Pirchner-Preis“, die „Lions European Music Competition Thomas Kuti“ sowie das “Wiener Symphoniker-Talent“, in dessen Rahmen er als Solist mit den Wiener Symphonikern debütierte. Zudem zählt er zu den Preisträgern des „Internationalen Aeolus Bläserwettbewerbs 2024“.

Nach Zeitverträgen bei den Nürnberger Symphonikern und den Duisburger Philharmonikern sowie einer Akademie beim Gürzenich-Orchester Köln ist Paul seit August 2025 Soloklarinettist der Sächsischen Staatskapelle Dresden.


Johanna Bilgeri

Johanna Bilgeri, geboren 2001 in Hittisau/Vorarlberg, erhielt ihren ersten Fagottunterricht im Alter von sechs Jahren bei Gilbert Hirtz. Von 2016 bis 2019 studierte sie am Vorarlberger Landeskonservatorium bei Prof. Allen Smith, bevor sie im Herbst 2019 ihr Konzertfachstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Univ.-Prof. Richard Galler aufnahm.

Bilgeri ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, unter anderem gewann sie den Internationalen Anton Rubinstein Wettbwerb sowie den „mdw great talent award“. 

Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie unter anderem von Dag Jensen, Simon van Holen, Matthias Rácz und Sophie Dervaux. 

Orchestererfahrung sammelte Johanna unter anderem im Sinfonieorchester Liechtenstein, beim Symphonieorchester Vorarlberg und im Orchester der Wiener Staatsoper. Nach ihrer Zeit als Akademistin bei den Wiener Philharmoniker (2023-2024) trat sie 2025 die Stelle als Solofagottistin bei den Wiener Symphoniker an.


Anton Doppelbauer

Anton Oskar Doppelbauer, 1999 in Feldkirch (Österreich) geboren, studierte Horn an der Hochschule für Musik und Theater München (Bachelor bei Prof. Johannes Hinterholzer und Prof. Carsten Duffin) und setzte ab 2022 sein Masterstudium bei Prof. Christoph Eß in Würzburg fort.

Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, darunter „Prima la Musica“, der 1. Preis des 11. Internationalen Jan Koetsier Wettbewerbs 2019 sowie Sonderpreise beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD.

Wichtige Impulse erhielt er als Mitglied des European Union Youth Orchestra und des Verbier Festival Junior Orchestra. Seit 2020 ist Doppelbauer 2. Hornist der Nürnberger Symphoniker und gastiert regelmäßig bei führenden Orchestern.

Neben seiner Orchestertätigkeit konzertiert er intensiv mit seinen beiden Kammermusikensembles und lehrt als Dozent an der Hochschule für Musik Nürnberg.